Zucht

Pflege

Zur Pflege Ihres Tibet-Terriers benötigen Sie folgende Utensilien:

  • eine mittelgroße, feste Naturhaarbürste
  • eine Drahtbürste (aus der Drogerie, keine sogenannte Pudelbürste)
  • einen Stahlkamm (Zinken nicht zu eng stehend)

Als „Tatort“ benutzen Sie am besten einen festen Tisch, der mit einer Gummimatte oder einem Rest Teppichboden rutschfest bedeckt ist.

Zu Anfang, wenn Sie Ihren Welpen bekommen, benötigt er an sich wenig Pflege. Er sollte aber jeden Tag gebürstet werden, damit er sich an die Prozedur gewöhnt. Dazu benötigen Sie nur wenig Zeit, doch sollten Sie dabei nicht mit ihm spielen. Machen Sie ihm klar, dass es Ihnen ernst ist und dass er stillzuhalten hat. Seien Sie vorsichtig, damit Sie ihm nicht wehtun, und vor allem loben Sie ihn, wenn er brav ist. Reden Sie mit ihm mit fester aber freundlicher Stimme, wenn er zappelt.

Im Jugendalter (ca. 9 – 24 Monate) kommt die Zeit, in der das Welpenhaar durch das Jugendhaar ersetzt wird. Man bemerkt dies an den Bergen von Unterwolle, die man ausbürstet. In dieser Zeit ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Hund nicht verfilzt. Also am besten täglich kontrollieren!

Wenn man diese Zeit des Haarwechsels hinter sich hat, wird man schnell feststellen, wieviel Pflege der Hund benötigt, um filzfrei zu sein. Ein Tibet-Terrier hat meist erst im Alter von 3 – 4 Jahren sein endgültiges Haarkleid hinsichtlich Struktur und Länge. Dann reicht es aber oft aus, einmal in der Woche gründlich zu arbeiten.

Nun zum „Ernstfall“:

Vor dem Bürsten wird das Haar mit Nerzölspray oder mit Wasser aus einer Blumenspritze, dem eventuell ein Spritzer Ölbad (z.B. Balneum Hermal) zugesetzt wurde, angefeuchtet.

Legen Sie Ihren Hund also auf den Tisch. Zuerst werden die Beine von den Pfoten bis zum Ellbogen bzw. Knie Lage für Lage gebürstet. Dann geht es weiter vom Bauch bis zum Rücken, immer eine Lage Fell nach der anderen; dabei müssen Sie darauf achten, dass Sie auch wirklich bis auf die Haut kommen!

Falls Sie auf Verfilzungen stoßen, zupfen Sie diese am besten mit den Fingern auseinander und bürsten sie dann aus.

Nachdem der Hund nun sorgfältig gebürstet wurde, nehmen Sie jetzt den Kamm und kämmen ihn auf die gleiche Weise durch. Achten Sie sorgfältig darauf, dass keine Verfilzungen zurückbleiben! Zu guter Letzt kommt der Kopf an die Reihe. Entfernen Sie auch in den Augenwinkeln vorhandenes, verhärtetes Augensekret.

Kontrollieren Sie regelmäßig Ohren und Krallen. In den Ohren sollen nicht zu viele Haare sein. Der Haarwuchs ist bei den Hunden unterschiedlich. Wenn Ihr Hund zu den stark behaarten gehört, sollten Sie öfters ein paar Haare mit den Fingern ausziehen, dann bleiben die Ohren sauber und trocken. Es empfiehlt sich, nicht zu viele Haare auf einmal zu entfernen; dadurch würde das Ohr nur wund werden.

Achten Sie darauf, dass nach dem Spazierengehen Zweige, Blätter u.ä. aus dem Fell entfernt werden, bevor sie Verfilzungen hervorrufen. Wenn die Pfoten nass und schmutzig sind, spülen Sie sie kurz ab, drücken das Wasser mit einem Handtuch aus und lassen sie trocknen. Sollten nur kleine Schmutzklümpchen im Beinfell sein, können Sie diese auch vorsichtig mit der Drahtbürste entfernen. Wenn Sie unter der Rute Kotklümpchen finden, bürsten Sie sie unter warmem Wasser aus.

Grundsätzlich sollte der Hund nur gekämmt werden, wenn er einigermaßen sauber ist.

Wollen oder müssen Sie Ihren Hund baden, sei es weil er sich in einer stinkenden Masse gewälzt hat oder weil es einfach nötig ist, so tun sie es folgendermaßen:

Verdünnen Sie ein Shampoo (Nerzölpräparate, Teershampoo) in einem Behälter mit Wasser. Stellen Sie den Hund in die Wanne (rutschfeste Unterlage) und brausen Sie ihn mit warmem Wasser bis auf die Haut nass. Gießen Sie nun das Shampoo über den Hund, reiben es vorsichtig ein und spülen es gut wieder aus.

Nun mischen Sie Wasser mit einem Ölbadezusatz (ein winziger Spritzer genügt!) und gießen es über den Hund. Diese Spülung bitte nicht ausspülen. Zuerst mit den Händen, dann mit Tüchern das Wasser aus dem Fell drücken – nicht rubbeln! Dann wird der Hund gefönt (auch hier ist Gewöhnung das ganze Geheimnis!) und dabei gebürstet. Anschließend noch gut kämmen.

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Tibet Terrier_Gasmari von Lilienfels


ÖKV Züchter-Ehrennadel